Nachhaltiges Wirtschaften und Handeln

 

Im Gegensatz zur Ellenbogengesellschaft, die im Hier und Jetzt lebt und verantwortungslos mit den Ressourcen unserer Erde umgeht, setzen wir uns als kultivierte Individualisten für ein nachhaltiges Wirtschaften und Handeln ein.

 

Wir stehen für eine ökologische Ökonomie. Das Eine bedingt das Andere. Wirtschaftliche Interessen dürfen nicht dazu führen, dass Raubbau an der Umwelt betrieben wird. Andererseits soll im Gegenzug vermieden werden, dass Umweltschutzauflagen missbraucht werden, um große Projekte zu verhindern oder ihre Umsetzung zu erschweren.

 

Einen Autobahntunnel für mehrere Millionen zu bauen, nur damit der Lebensraum von 5.000 Lurchen nicht zerstört wird, halten wir für überzogen. Bei allem Verständnis für bedrohte Tierarten muss immer auch abgewogen werden, ob der durch ein geplantes Projekt bedrohte Lebensraum für dort lebende Tierarten nicht irgendwo anders in ausreichendem Maße existiert.

 

Wir stehen für einen pragmatischen Umwelt- und Klimaschutz ein, bei dem ohne jedes ideologisches Dogma die Vor- und Nachteile, sowie der Kosten- und Nutzenfaktor angedachter Maßnahmen geprüft wird.

 

Unter dem Thema Nachhaltigkeit verstehen wir darüber hinaus einen Abbau der exorbitanten Schulden unserer öffentlichen Hand. Durch eine Rückkehr zu solider Finanzpolitik müssen die Belastungen kommender Generationen so niedrig wie möglich gehalten werden.

 

 

 

Wolfgang Baumbast